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Tagestour zum Kuiseb Canyon Nach dem Frühstück starten wir in den Namib-Naukluft-Park. Wir durchqueren weite Ebenen mit Rivieren (Trockenflüssen). Hier und da treffen wir auf Kameldornbäume, und in der Ferne sind Bergketten zu sehen. An einer Stelle in dieser flachen Landschaft gräbt das Wasser der Regenzeiten einen neuen Canyon. Wie der geringe Regenfall im Laufe der Jahrmillionen sich in den Untergrund einfressen und dadurch die Landschaft verändern kann, ist ein besonderer Anblick. Die Fahrt führt uns zu einer ehemaligen Flussterrasse, von der aus wir in die tiefen Schluchten des Kuiseb Canyons schauen. Hier sind wir in der Landschaft, in der die zwei deutschen Geologen, Dr. Martin und Dr. Korn, nach ihrer Flucht aus Windhoek zuerst lebten. Eine kurze Wanderung von ca. 20 Minuten und wir erreichen die erste Wohnstätte der beiden unter einem grossen Felsüberhang. Besonders sehenswert: der Torbogen, durch den heute noch die Zebraherden ziehen. Wir wandern zum Wagen zurück und fahren den kurvenreichen und steilen Pass zur Kuiseb-Brücke hinauf. Unter grossen Anna-Bäumen machen wir Rast. Danach geht es quer über die Zebrapan (Zebra-Pfanne). Wir sehen die alten Kupferminen aus dem 19. Jahrhundert, und Homeb, eine kleine Siedlung im Kuiseb-Fluss. Unter schattigen Anna- und Kameldornbäumen machen wir Mittagspause und geniessen den Ausblick: auf der einen Seite des Kuisebs, die Steinwüste mit riesigen, kahlen Flächen, in der Mitte das grüne Flussbett und nach Süden die roten Dünen der Namib. Weiter führt unsere Fahrt zum Granit-Inselberg Mirabib zum Kaffeetrinken. An der Wasserstelle Ganab, beobachtet man oft Bergzebras, Oryx, Springböcke und Strausse. Nach diesem erlebnisreichen Tag erreichen wir Niedersachsen zum Abendessen. Weitere Tagestouren zu anderen Zielen bieten wir Ihnen auf Nachfrage an. Wir beraten Sie auch gerne darüber, welche Sehenswürdigkeiten und Wege mit den entsprechenden Fahrzeugen zu besuchen sind, wenn Sie selbst fahren möchten. Bitte die entsprechenden Permits für den Namib Naukluft Park im Voraus bestellen oder selber in Windhoek, Walvisbay oder Swakopmund beschaffen. Farm Niedersachsen Barbara und Klaus Ahlert PO Box 3636, Windhoek, Namibia Tel ++264-(0)62-572200, Fax (0)62-572201 Email: info@farm-niedersachsen.com |
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Tagestour zur BlutkuppeMorgens, nach dem Frühstück, Start in den Namib-Naukluft Park. Oft sieht man schon Wild auf dem Farmgebiet, mit etwas Glück auch die Wüstengiraffen. Die ersten Köcherbäume stehen neben der Strasse. Sie blühen nach einer guten Regenzeit im Mai/Juni. Wir fahren auf einer Sandstrecke, die über die weite Tinkasfläche führt. Nur vereinzelt sieht man einen Baum, oft in der Krone ein Geiernest. Weit entfernt, ca. 80 km, können wir die Chuosberge sehen. Nach etwa 30 km Fahrt erreichen wir eine Schlucht, sehen Felsengewirr, und die Vegetation nimmt zu. Sogar der plumpe Elefantenfussbaum kommt vor (eigentliche Heimat: Kaokoveld/ Damaraland). Der Canyon endet und wir erreichen den grossen Tinkas-Damm, wunderbar der Landschaft angepasst. Ab dem Tinkas-Damm wird die Landschaft vielseitiger. In der gesamten Gegend hat sich vor Millionen von Jahren der Granit zwischen den Glimmerschiefer gezwängt und formt eine Landschaft mit Felsbändern und märchenhaften Felsformationen. Durch diese bizarre Landschaft, durch tiefen Sand kommen wir zum Bogenfelsen. Die wohlverdiente Mittagspause machen wir in einer schattigen Halbhöhle. Danach geht es durch das teilweise sandige Flussbett zum alten Unterstand der früheren Schutztruppenwachen, gut erhalten mit seinen Schiessscharten. Die Soldaten mussten den alten Ochsenwagenpfad (Baai Weg) in der Wüste bewachen. Weiter fahren wir zu den "Käseklippen", einer Granitformation mit vielen Löchern und Höhlen. Die Ähnlichkeit mit einem Schweizer Käse lässt sich nicht leugnen. An der Blutkuppe - dieser Berg leuchtet bei Sonnenauf- und Untergang blutrot - haben wir dann Kaffeepause. Wer sich etwas Bewegung machen möchte, hat hier Gelegenheit zum Klettern oder einem kurzen Spaziergang. Über verschiedene Wasserstellen mit Wildbeobachtungen führt unser Weg zurück nach Niedersachsen. |
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